Ewige Jugend

Kinostart: 26.11.2015

OT: Youth (Italien / Frankreich / Schweiz / Großbritannien 2015)
Länge: 124 Minuten
Genre: Drama
Regie: Paolo Sorrentino
Drehbuch: Paolo Sorrentino
Darsteller: Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano, Jane Fonda, Mark Kozelek, Robert Seethaler, Alex MacQueen, Luna Mijovic, Tom Lipinsk, Chloe Pirrie, Alex Beckett, Nate Dern, Mark Gessner, Paloma Faith, Ed Stoppard, Sonia Gessner, Madelina Ghenea, Sumi Jo
Jana Wiesenberg, Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Die alten Freunde Fred (Michael Caine) und Mick (Harvey Keitel) teilen in den Bergen zwar ihr idyllisches Feriendomizil, ein elegantes Wellnesshotel mit fast schon magischer Ausstrahlung, haben aber was ihr Alterswerk betrifft komplett verschiedene Vorstellungen. Während der berühmte Komponist und Dirigent Fred sich dem süßen Nichtstun hingibt, treibt den geschäftigen Regisseur Mick sein neustes Filmprojekt um, das durch die Launen seiner Muse Brenda (Jane Fonda) zu platzen droht. Freds Erholung stört dagegen ein Abgesandter des Buckingham Palace: Die Queen höchstpersönlich möchte die „Simple Songs“ angeleitet durch ihren Schöpfer selbst hören – ein Angebot, das Fred rundheraus ablehnt, sehr zum Leidwesen seiner Tochter und Managerin Lena (Rachel Weisz). Lieber möchte der Komponist zusammen mit seinem Freund Mick und dem skurrilen Schauspieler Jimmy (Paul Dano) relaxen, über das Leben philosophieren und die Macken der anderen Gäste kommentieren.

Kritik

Mit YOUTH bringt Paolo Sorrentino nach vielen wunderbaren Filmen ein äußerst zähes Werk auf die Leinwand, das sich leider ewig hinzieht.

Man mag kaum glauben, dass Sorrentino zuletzt solche Meisterwerke wie CHEYENNE – THIS MUST BE THE PLACE oder LA GRANDE BELEZZA auf die Beine gestellt hat. Sein neuestes Werk ist davon nämlich meilenweit entfernt. Die Geschichte zweier alter Menschen, die über die Jugend sinnieren, mag vielleicht philosophisch wertvoll sein, sehenswert ist der Film aber leider keinesfalls. Dafür zieht sich die Erzählung so dermaßen hin, dass man als Zuschauer durchaus versucht ist, den Kinosaal frühzeitig zu verlassen. Bleibt zu hoffen, dass Sorrentinos nächster Film wieder ein Meisterwerk ist. Dieser ist es jedenfalls nicht.

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Filmplakat

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