Einsamkeit und Sex und Mitleid

Kinostart: 04.05.2017

OT: Einsamkeit und Sex und Mitleid (Deutschland 2016)
Länge: 119 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Lars Montag
Drehbuch: Helmut Krauser, Lars Montag
Darsteller: Bernhard Schütz, Jan Henrik Stahlberg, Friederike Kempter, Rainer Bock, Maria Hofstätter, Lilly Wiedemann, Taliha Iman Celik, Hussein Eliraqui, Katja Bürkle, Peter Schneider, Eva Löbau, Lara Mandoki, Eugen Bauder, Aaron Hilmer, Lisa Adler, Barbara Philipp
Elke Hagemann, Werner Heldt, Christian Witte gefällt dieser Artikel

Ein Schuhdiebstahl im ICE bildet den Auftakt eines wilden Kaleidoskops von Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichsten Großstadtmenschen, die in diesem Film lustvoll wie in einem Spinnennetz zappeln. 

Kritik

Es gibt Filme, da fragt man sich ernsthaft, wer sich solch einen Bockmist ausgedacht hat. So wie bei EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID. 

Es gehört bei mir schon einiges dazu, um einen Film vorab zu verlassen. In der Regel bleibe ich immer bis zum Ende des Filmes sitzen, egal wie gut oder schlecht ich die Geschehnisse auf der Leinwand auch gerade finde. Schließlich muss man auch schlechte Filme ertragen, um die Guten besser würdigen zu können. Bei 350 bis 500 Filmen pro Jahr gibt es aber immer eine Handvoll, bei denen es einfach unerträglich ist, der Handlung weiter zu folgen.

EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID ist leider genau so ein Vertreter. Immerhin eine Stunde der 119 Minuten Laufzeit habe ich ertragen und sah mich einer Reihe von Kurzgeschichten ausgesetzt, die weder lustig noch in irgendeiner Art und Weise satirisch sind. Ich habe mich tatsächlich immer wieder gefragt, was uns der Regisseur Lars Montag mit diesem Film sagen möchte. 

Ich bin durchaus ein großer Fan von absurden Geschichten, aber wenn die Absurdität ohne ersichtlichen Grund erfolgt, dann wird es eben auch mir irgendwann zu bunt. Vielleicht habe ich diesen Film auch einfach nicht verstanden, vielleicht war ich zum Zeitpunkt der Sichtung nicht offen genug für die Geschichte. Im Grunde genommen ist mir das aber auch irgendwie relativ egal. Und wenn es irgendwelche Menschen gibt, die genau daran Gefallen finden, bitte gerne. Mein Ding ist es es jedenfalls nicht. Nicht einmal ansatzweise. 

Bildergalerie

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 04.05.2017

5 Frauen

Marie (Anne König), Anna (Korinna Kraus), Ginette (Odine Johne), Nora (Kaya Marie Möller) und Stephanie (Julia Dietze) sind Freundinnen seit Kindertagen. Wie jeden Sommer treffen sich die fünf Frauen auf dem südfranzösischen Landgut von Maries Eltern, um ein ganzes Wochenende nur unter sich zu sein. Doch ihr Wiedersehen wird gleich in der ersten Nacht gestört Weiterlesen

Victoria – Männer und andere Missgeschicke

Victoria ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmant- egozentrisch. Bei einer Hochzeit trifft sie ihren guten Freund Vincent sowie Sam, einen Klein-Dealer, den sie vor einiger Zeit verteidigt hat. Tags darauf steht Vincent unter Anklage wegen versuchten Mordes an seiner Freundin. Einziger Zeuge ist der Dalmatiner des Opfers. Weiterlesen

Get Out

Ein Landhaus im Grünen, ein Wochenende bei den Schwiegereltern in spe, der Empfang ist herzlich – vielleicht eine Spur „zu herzlich“. Schnell muss Chris (Daniel Kaluuya; Sicario) feststellen, dass mit der Familie seiner Freundin Rose (Allison Williams; Girls) etwas nicht stimmt. Bizarre Zwischenfälle verwandeln den vermeintlich entspannten Antrittsbesuch unversehens in einen ausgewachsenen Alptraum für den Weiterlesen

Regeln spielen keine Rolle

Hollywood, 1958. Eine junge Amerikanerin, die von einer großen Karriere als Schauspielerin träumt, und ihr ehrgeiziger junger Fahrer verfolgen ihre Ziele voller Hoffnungen. Doch sie haben mit den absurden Regeln und dem exzentrischen Wesen des völlig unberechenbaren Milliardärs Howard Hughes zu kämpfen, für den beide arbeiten. 

Sieben Minuten nach Mitternacht

Das Leben des jungen Conor (Lewis MacDougall) ist alles andere als sorglos: Seine Mutter (Felicity Jones) ist ständig krank, er muss deshalb bei seiner unnahbaren Großmutter (Sigourney Weaver) wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal Weiterlesen