Die Schöne und das Biest

Kinostart: 16.03.2017

OT: Beauty and the Beast (USA 2016)
Länge: 130 Minuten
Genre: Drama / Fantasy
Regie: Bill Condon
Drehbuch: Stephen Chbosky, Evan Spiliotopoulos
Darsteller: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Kevin Kline, Josh Gad, Ewan McGregor, Stanley Tucci, Gugu Mbatha-Raw, Audra McDonald, Hattie Morahan, Nathan Mack, Ian McKellen, Emma Thompson

Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken und erkennt seine wahre Schönheit… 

Kritik

Wie befördert man ein klassisches Märchen in die Modern, ohne die Fans des Animationsfilms zu enttäuschen? Nun, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST macht es eindrucksvoll vor…

Ganz behutsam wurde Änderungen an der Geschichte vorgenommen, doch die sind so marginal, dass man sie nur bemerkt, wenn man ganz genau hinschaut. Den richtigen Riecher hatte Regisseur Bill Condon aber mit seiner eindrucksvollen Besetzung. Nach den 130 Minuten kann man sich keinesfalls eine andere Belle vorstellen, als die zauberhafte Emma Watson. Sie verleiht ihrer Figur mit Leichtigkeit eine gewisse Selbständigkeit und verkörpert somit eine moderne Frau. Wer zudem weiß, wie sehr sich die junge Britin im echten Leben für gesellschaftsrelevante Themen wie beispielsweise dem Feminismus einsetzt, der dürfte dieser Rollenauswahl noch sehr viel mehr Respekt abverlangen. 

Aber auch wenn man sich den Rest des Casts anschaut, kommt man aus dem Staunen nicht wieder heraus: Emma Thompson, Sir Ian McKellen, Ewan McGregor, Kevin Kline, Stanley Tucci oder Dan Stevens als Biest. Zumindest in der Originalfassung ist DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ein absoluter Genuss. 

Zudem muss man es Disney durchaus hoch anrechnen, dass sie hier zum ersten Mal eine offen schwule Figur zeigen. Als ein Konzern, der immer die Werte der Familie hochgehalten hat, ist das ein ganz wunderbares Zeichen. Natürlich laufen in den USA bereits die ersten Kinos dagegen Sturm, die den Film aus diesem Grund nicht zeigen wollen. C’mon America, seriously?

Spätestens wenn die Zeilen „Tale as old as time, song as old as rhyme“ ertönen, ist man als Fan des Animationsfilmes aus dem Jahre 1991 vollends verzückt. DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ist dieperfekte Reinkarnation eines Klassikers, der eigentlich sowieso schon perfekt war. Bravo!

Bildergalerie

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Filmplakat

Neustarts am 16.03.2017

Mit Siebzehn

Aus einem Tal in den Pyrenäen wird die Land­ärztin Marianne (Sandrine Kiberlain) auf einen abgelegenen Berghof gerufen, um die Bäuerin zu untersuchen. Thomas (Corentin Fila), der Adoptivsohn der Kranken, gefällt ihr auf Anhieb gut: ein hübscher Kerl mit halbafrikanischen Wurzeln, dessen ruhige männliche Tatkraft sie beeindruckt.