Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf

Kinostart: 06.04.2017

OT: Smurfs – The Lost Village (USA 2017)
Länge: 90 Minuten
Genre: Animation / Trickfilm
Regie: Kelly Asbury
Drehbuch: Stacy Harman, Pamela Ribon
Darsteller: Originalstimmen: Demi Lovato, Rainn Wilson, Joe Manganiello, Jack McBrayer, Danny Pudi, Michelle Rodriguez, Ellie Kemper, Ariel Winter, Mandy Patinkin, Julia Roberts Deutsche Stimmen: Nora Tschirner, Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Heiner Lauterbach, Lena Gercke, Jasmin Gerat, Axel Stein, Rick Kavanian, Tim Oliver Schultz, Bianca Heinicke, Sami Slimani

Schlumpfine (Nora Tschirner) begibt sich mit einer geheimnisvollen Karte und ihren Freunden Schlaubi (Axel Stein), Hefty (Rick Kavanian) und Clumsy (Tim Oliver Schultz) auf eine aufregende Reise in den „Verbotenen Wald“, der voller magischer Kreaturen ist. In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen sie das „Verlorene Dorf“ ausfindig machen, ehe der böse Zauberer Gargamel (Christoph Maria Herbst) es entdeckt. Die Reise der Schlümpfe wird zur reinsten Achterbahnfahrt voller Action und Gefahren – und an ihrem Ende steht nichts Geringeres als die Enthüllung des größten Geheimnisses in der Schlumpf- Geschichte! 

Kritik

Es schlumpft wieder in den deutschen Kinos, denn die lustigen, blauen Kerle sind zurück. In DIE SCHLÜMPFE – DAS VERLORENE DORF suchen sie nach einer ganz großen Erkenntnis…

Nach zwei mehr oder weniger erfolgreichen Ausflügen in die reale Welt hat sich Sony dazu entschlossen, beim dritten Abenteuer im Dorf der Schlümpfe zu bleiben. Wobei… so ganz stimmt das auch wieder nicht, denn schließlich machen sich die putzigen Kerlchen auf in den verbotenen Wald, um dort das verlorene Dorf zu finden. 

In erster Linie ist DIE SCHLÜMPFE – DAS VERLORENE DORF ein klassischer Animationsfilm, der technisch absolut auf dem aktuellen Stand ist. An der visuellen Darstellung und den 3D-Effekten gibt es wirklich absolut nichts auszusetzen. Die Story ist da schon ein wenig bescheidener. Hier weicht der Film kaum bis überhaupt nicht von den bisherigen Erzählungen ab. Einerseits wäre es wünschenswert gewesen, doch auch mal eine kleine Abweichung vom ewigen Schlumpf-Gargamel-Streit zu bekommen, andererseits weiß das Publikum so genau, was es erwartet. 

Leider völlig misslungen ist die Auswahl der Musikstücke im Film. Während die Songs beispielsweise bei den TROLLS auch inhaltlich zur Handlung passten, scheint man hier einfach willkürlich verwurstet zu haben, was die Soundbibliothek so hergab. Dadurch wirken viele der Songs deplatziert und eine Art einheitlicher musikalischer Gesamteindruck will hier nicht wirklich aufkommen. 

Doch trotz alledem ist DIE SCHLÜMPFE – DAS VERLORENE DORF ein netter, kleiner Unterhaltungsfilm, der sich aber eher an die kleinen Zuschauer richtet. Ältere Fans, die sich vielleicht ein paar Anspielungen an die Popkultur erhoffen, werden leider enttäuscht. Aber hey, solange die Kids ihren Spaß haben, ist doch alles in Ordnung… 

Bildergalerie

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Filmplakat

Neustarts am 06.04.2017

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