Die Kleinen und die Bösen

Kinostart: 03.09.2015

OT: Die Kleinen und die Bösen (Deutschland 2015)
Länge: 91 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Markus Sehr
Drehbuch: Xaõ Seffcheque, Martin Ritzenhoff
Darsteller:

Christoph Maria Herbst, Peter Kurth, Anneke Kim Sarnau, Dorka Gryllus, Pasquale Aleardi, Traute Hoess, Emma Bading, Ivo Kortlang, Jasper Smets, Reinhold G . Moritz, Wolfram von Stauffenberg, Zejhun Demirov, David Hürten, Mateusz Dopieralski, Biggi Wanninger

Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Bewährungshelfer Benno (Christoph Maria Herbst) findet in Hotte (Peter Kurth) eine echte Herausforderung. Beschissen wird seine Behörde von Kleinkriminellen ohnehin, aber Hotte ist mit Abstand der dreisteste Gauner, der sein Büro jemals betreten hat. Als Hotte auch noch das Sorgerecht für seine beiden Kinder Dennis (Jasper Smets) und Jenny (Emma Bading) zugesprochen wird, sieht Benno rot . Auf keinen Fall darf Hotte mit den Halbwüchsigen in eine gemeinsame Wohnung ziehen und deren Erziehung übernehmen. Den interessiert zunächst nur das Kindergeld, aber langsam findet er Gefallen an dem Zusammenleben mit seinen Kindern und einem festen Wohnsitz. Und während Hotte sich aufrichtig bemüht, sein Leben neu zu ordnen, entwickelt Benno eine ungeahnte Energie, um genau dieses zu verhindern…

Kritik

Mit DIE KLEINEN UND DIE BÖSEN kommt eine bissige, aber auch recht harmlose Komödie in die Kinos, die mit Christoph Maria Herbst und Peter Kurth zwar zwei wirklich gute Hauptdarsteller auffährt, diese Chance aber nicht wirklich nutzt.

Dabei ist der Film keinesfalls „schlecht“, im Gegenteil. Er hätte nur wesentlich mehr aus dem Vollen schöpfen können. So wirkt die Inszenierung leider immer ein wenig wie mit angezogener Handbremse und auf TV-Niveau. Dass es auch anders geht, hat vor Kurzem erst Justus von Dohnányi mit DEASASTER gezeigt. Ein wenig davon hätte diesem Film durchaus gut getan.

Aber wie gesagt, eigentlich ist das hier Nörgeln auf hohem Niveau, denn Markus Sehr hat trotz alledem einen interessanten Film gedreht, den man sich durchaus im Kino anschauen kann.

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Filmplakat

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