Diana

Kinostart: 09.01.2014

OT: Diana (Großbritannien 2013)
Länge: 113 Minuten
Genre: Drama
Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Stephen Jeffreys
Darsteller: Naomi Watts, Naveen Andrews, Douglas Hodge, Geraldine James, Charles Edwards, Cas Anvar, Juliet Stevenson

London 1995. Diana (Naomi Watts) lebt bereits von Prinz Charles getrennt in Kensington Palace und wartet auf die Scheidung. Während sie ihr Leben neu ordnen muss, begegnet sie eines Tages Dr. Hasnat Khan (Naveen Andrews) und ist sofort fasziniert von dem engagierten Herzchirurgen. Mit ihm findet Diana nicht nur das private Glück, nach dem sie sich immer gesehnt hat. Sie entdeckt, dass sie ihre Popularität nutzen kann und widmet sich verstärkt karitativen Zwecken. Die meistfotografierte Frau der Welt träumt von Normalität abseits des Rampenlichts und denkt sogar daran, mit Hasnat in dessen Heimat Pakistan zu leben. Doch den Mediziner schreckt die Idee ab. Er will die Beziehung geheim halten, denn Diana ist nach wie vor die Mutter des zukünftigen Königs von England – und wird auf Schritt und Tritt von Paparazzi verfolgt…

Kritik

Als die ersten Kritiken zu DIANA von der britischen Insel auf unser Festland herüber schwappten, musste man mit dem Schlimmsten rechnen. „Sie haben Diana ein weiteres Mal getötet“ war dabei noch eine der harmlosesten Zusammenfassungen des Filmes. Entsprechend niedrig waren demzufolge hier die Erwartungen. Was hatte Oliver Hirschbiegel (Der Untergang) hier also fabriziert? Nach der Sichtung des Filmes kam dann die Erleichterung: Oliver Hirschbiegel ist hier sicherlich kein Meisterwerk gelungen, aber ganz so schlimm ist DIANA nun auch wieder nicht. Klar, Hirschbiegel beschränkt sich verstärkt auf Gossip-Themen, wie die amourösen Abenteuer und die unglückliche Liebe zu Charles und lässt die ernsten Themen unter den Teppich kehren, trotzdem aber kann man sich den Film ansehen, ohne nachher verärgert den Kinosaal zu verlassen. Allerdings verpasst man auch nichts, wenn man diesen Film links liegen lässt. Denn im Endeffekt ist DIANA ein Film, der vor sich hin plätschert und der sehr schnell wieder aus dem Gedächtnis des Kinobesuchers entfleucht.

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