Der Spion und sein Bruder

Kinostart: 10.03.2016

OT: Grimsby (USA 2016)
Länge: 84 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Louis Leterrier
Drehbuch: Sacha Baron Cohen, Phil Johnston, Peter Baynham,
Darsteller: Sacha Baron Cohen, Mark Strong, Rebel Wilson, Gabourey Sidibe, Penélope Cruz, Isla Fisher
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Nobby hat alles, wovon ein echter Mann aus dem heruntergekommenen Fischerstädtchen Grimsby träumt: Neun Kinder und die hübscheste Freundin im Nordosten Englands (Rebel Wilson). Er vermisst nur eines: Seinen kleinen Bruder Sebastian. Nachdem die beiden als Kinder von unterschiedlichen Familien adoptiert wurden, verbrachte Nobby die letzten 28 Jahre damit, seinen Bruder zu suchen. Als er endlich erfährt, wo Sebastian sich aufhält, macht Nobby sich gleich auf den Weg. Was er nicht weiß: Sebastian ist nicht nur Geheimagent des MI6, er hat auch gerade einen bedrohlichen Plan aufgedeckt, der die gesamte Welt in Gefahr bringt. Fälschlicherweise selbst unter Verdacht geraten, befindet sich der Spion auf der Flucht und realisiert: Wenn er eine Chance haben will, die Welt zu retten, benötigt er die Hilfe des größten Vollidioten auf dem Planeten – seines werten Bruders Nobby…

Kritik

Wer sich auf einen Film mit Sacha Baron Cohen einlässt, der weiß eigentlich, was ihn erwartet. So kann man DER SPION UND SEIN BRUDER dann eigentlich auch nicht wegen seines Fäkalhumors kritisieren. Oder?

Nun ja, wenn man wüsste, wie viel besser der Film hätte sein können, dann vielleicht ja. Aber da die Zielgruppe vielleicht genau auf diese Art von Humor steht, wird der Film sicherlich seine Zuschauer finden.

Dabei handelt es sich gar nicht mal um einen schlechten Film. Mitnichten. Die Action-Szenen sind sensationell inszeniert. Das wird besonders deutlich, als der Film während einer Verfolgungsjagd in den Ego-Shooter-Modus schaltet. In einem irren Tempo streckt Mark Strong dabei alles und jeden nieder, aber das unfassbar genial choreographiert.

Auch einige der vielen Gags sind durchaus gelungen und treffen voll ins Schwarze. Wenn, ja wenn da nur nicht der Fäkalhumor wäre. Ohne ihn hätte der Film locker drei bis vier Sterne bekommen. Trotz alledem bleibt am Ende ein durchaus amüsanter Film übrig, der natürlich auch durch seine geringe Lauflänge gewinnt.

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Filmplakat

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