Der Dieb der Worte

Kinostart: 23.05.2013

OT: Der Dieb der Worte (USA 2012)
Länge: 102 Minuten
Genre: Drama
Regie: Brian Klugman, Lee Sternthal
Drehbuch: Brian Klugman, Lee Sternthal
Darsteller: Bradley Cooper, Jeremy Irons, Dennis Quaid, Olivia Wilde, Zoe Saldana, Ben Barnes, Nora Arnezeder, Michael McCean, John Hannah, J.K. Simmons, Ron Rifkin, Zeljko Ivankek
Sven Asbach, Nadine Reinhard gefällt dieser Artikel

Zwei Bücher, drei Autoren: THE WORDS erzählt die Geschichte des Schriftstellers Rory Jansen (Bradley Cooper), der unter falschen Voraussetzungen zu Ruhm kommt, denn das Buch, das er schrieb, sind eigentlich die Worte eines anderen (Jeremy Irons). Aber beide Autoren, der falsche und der echte, sind doch nur Phantasieprodukte, Figuren eines weiteren Buches, dessen Autor Clay Hammond (Dennis Quaid) sich mit allerlei Geheimnissen umgibt. Bis eine schöne Studentin (Olivia Wilde) beginnt, ihm all die richtigen Fragen zu stellen, um hinter seine Fassade zu blicken.

Kritik

Was für eine Besetzung, was für eine Geschichte! DER DIEB DER WORTE hat alle, was einen guten Film ausmacht. Die Autoren Brian Klugman und Lee Stenthal, die die Geschichte des Filmes bereits im Jahr 2000 bei einem Workshop im Screenwriters Lab des Sundance Institute entwickelten, legen hier ein bemerkenswertes Regiedebut vor. Dabei dürften sie sich mit dem Thema bestens auskennen: Was bewegt einen Schriftsteller und zu welche Maßnahmen ergreift er, wenn er sich für seinen literarischen Erfolg zwischen Wahrheit und Fälschung entscheiden muss.

Der Film verschachtelt seine drei Ebenen auf eine äußerst intelligente Art und Weise, die vom Zuschauer durchaus Aufmerksam erfordert. Im Gegenzug wird er aber mit einer nahezu brillianten Geschichte belohnt, die es so nur selten im Kino zu sehen gibt. DER DIEB DER WORTE ist ein Film, den es nur mit einer wirklich guten Ausrede zu verpassen gilt. Für cineastisch anspruchsvolle Kinogänger ist der Film hingegen ein Muss!

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