Der Bunker

Kinostart: 21.01.2016

OT: Der Bunker (Deutschland 2015)
Länge: 89 Minuten
Genre: Komödie / Drama / Horror
Regie: Nikias Chryssos
Drehbuch: Nikias Chryssos
Darsteller: Pit Bukowski, Daniel Fripan, Oona von Maydell, David Scheller
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Der kleine Klaus (Daniel Fripan) wird von seinen Eltern zuhause in einem unterirdischen Bunker unterrichtet, der im tiefsten Wald gelegen ist. Der Vater (David Scheller) fungiert als Hauslehrer und verteilt die Strafen, die Mutter (Oona von Maydell) die Belohnungen. In diese scheinbare Idylle quartiert sich ein junger Student (Pit Bukowski) als Untermieter ein, um sich in Ruhe und Abgeschiedenheit auf eine höchst wichtige wissenschaftliche Arbeit zu konzentrieren. Die Gastfamilie empfängt ihn mit großer Freundlichkeit, anfangs scheint alles gut. Doch nach einer Weile spannen die Eltern den Studenten mehr und mehr als Hauslehrer für ihren achtjährigen Sohn Klaus ein, der bisher exklusiv vom Vater unterrichtet wurde. Der Junge soll eine umfassend gebildete Persönlichkeit und am besten später Präsident werden. Während der Student immer weniger dazu kommt, sich um seine eigene Arbeit zu kümmern, zeigen sich in der familiären Fassade bald Risse. Ein höchst neurotisches Beziehungsgefüge kommt zum Vorschein, unter dem vor allem der kleine Klaus leidet. Von den maßlosen Ansprüchen der Eltern völlig überfordert, bleibt ihm kein Platz für Spiel und Ausgelassenheit. Als der Student sich mit ihm gegen die herrischen Eltern verbrüdert, droht die Situation zu eskalieren.

Kritik

DER BUNKER war der Überraschungsfilm des letztjährigen Fantasy Filmfests. Sämtliche Kollegen, die ihn dort sahen, schwärmten mir fast ausnahmslos davon vor. Zeit also für eine eigene Sichtung…

Tja, und was soll ich sagen? Nicht jeder Hype ist gerechtfertigt. Sicherlich ist DER BUNKER ein ungewöhnlicher Film, der bewusst aus der Reihe tanzt. Aber für mich reicht einfach nur skurril sein einfach nicht.

Vielleicht bin ich für diese Art von Film auch einfach nicht zugänglich. Ich habe mich zwar durchaus gut unterhalten gefühlt, aber das „Besondere“ habe ich hier leider nicht gefunden.

Ich bin jedoch weit davon entfernt, diesen Film als „schlecht“ oder „langweilig“ zu bezeichnen. Nein, im Gegenteil. Ich kann durchaus erkennen, dass es eine Zielgruppe gibt. Nur leider gehöre ich scheinbar nicht dazu.

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Filmplakat

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