Das Verschwinden der Eleanor Rigby

Kinostart: 27.11.2014

OT: The Disappearence of Eleanor Rigby: Them (USA 2014)
Länge: 123 Minuten
Genre: Drama
Regie: Ned Benson
Drehbuch: Ned Benson
Darsteller: Jessica Chastain, James McAvoy, William Hurt, Isabelle Huppert, Jess Weixler, Ciarán Hinds, Bill Hader, Viola Davis, Nina Arianda, Nikki M. James
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Jede Liebe schreibt ihre eigene Geschichte. So auch die von Eleanor (Jessica Chastain) und Connor (James McAvoy); eine Liebe, dazu geschaffen, kleine und große Katastrophen des Alltags zu überdauern. Bis zu dem Tag, als ihre Beziehung unerwartet auf eine harte Probe gestellt wird. 

Einstmals ein Traumpaar, reagieren beide vollkommen unterschiedlich auf das drohende Auseinanderbrechen ihres Glücks: Eleanor zieht sich immer mehr zurück, bis sie schließlich ganz verschwindet. Zurück bleibt ein verzweifelter Connor, der die Scherben ihrer Ehe aufzusammeln versucht.

Von ihren Freunden und Familien gedrängt und von der eigenen Rat- und Rastlosigkeit getrieben folgen beide neuen Lebensentwürfen, um schlussendlich zu erkennen, dass das Schicksal für ihre Liebesgeschichte ein anderes Ende bereithält als erwartet.

Kritik

Bereits im Herbst 2013 feierte DAS VERSCHWINDEN DER ELEANOR RIGBY beim Toronto International Filmfest Premiere. Dort jedoch mit den zwei einzelnen, aber dennoch zusammengehörigen Filmen „Him“ und „Her“, die die Liebe und Trennung des Paares aus deren unterschiedlichen Blickwinkeln zeigte. In Cannes lief dann in diesem Jahr die Version „Them“ in der Reihe „Un Certain Regard“ gezeigt. Dieser verdichtete und neu geschnittene Director’s Cut kommt nun also auch in unsere Kinos.

Ohne die beiden Einzelfilme gesehen zu haben, wirkt diese Fassung nun etwas farblos und willkürlich zusammengeschnitten. Zu keinem der beiden Protagonisten baut man als Zuschauer eine wirkliche Bindung auf, was dem Film selbst immens schadet. Man hat sogar den Eindruck, dass Regisseur Ned Benson nicht so recht wusste, wohin die Reise gehen sollte.

Trotzdem hat DAS VERSCHWINDEN DER ELEANOR RIGBY ein gewisses Potential und macht neugierig auf die beiden Einzelfilme. Bleibt abzuwarten, ob wir diese in Deutschland irgendwann einmal zu sehen bekommen.

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Filmplakat

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