Cinderella

Kinostart: 12.03.2015

OT: Cinderella (USA 2015)
Länge: 105 Minuten
Genre: Fantasy / Märchen
Regie: Kenneth Brannagh
Drehbuch: Chris Weitz
Darsteller:

Cate Blanchett, Lily James, Richard Madden, Stellan Skarsgård, Holliday Grainger, Sophie McShera, Derek Jacobi, Helena Bonham Carter

Der Vater (Ben Chaplin) der jungen Ella (Lily James) heiratet nach dem tragischen Tod der Mutter erneut. Um ihren liebevollen Vater zu unterstützen, heißt Ella ihre Stiefmutter Lady Tremaine (Cate Blanchett) und deren Töchter Anastasia (Holliday Grainger) und Drisella (Sophie McShera) herzlich in der Familie willkommen. Doch als auch ihr Vater unerwartet stirbt, ist Ella schutzlos der Eifersucht und den Grausamkeiten ihrer neuen Familie ausgeliefert. Als sie bald zu einer einfachen Dienerin degradiert und von allen hämisch „Cinderella“ genannt wird, scheint für Ella alles verloren. Wäre da nicht die Erinnerung an ihre Mutter, die Ella Mut und neue Hoffnung gibt.  Als sie eines Tages in den Wäldern einem gutaussehenden Fremden (Richard Madden) begegnet, scheint Ella endlich einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Sie hält den charmanten Mann für einen Bediensteten im königlichen Palast, nichtsahnend, dass er in Wirklichkeit der Prinz selbst ist. Als der Hof alle jungen Frauen des Landes zu einem großen Ball einlädt, sieht Ella die Gelegenheit gekommen, ihn wiederzusehen. Mit Hilfe einer guten Fee (Helena Bonham Carter) macht sie sich auf, um ihr Leben ein für alle Mal zu ändern…

Kritik

Sind wir doch mal ehrlich: Als der erste Teaser zu CINDERELLA erschien haben wir doch alle gedacht, wozu wir überhaupt eine erneute Verfilmung der Aschenputtel-Geschichte brauchen. Aber wenn irgendein Stoff immer wieder funktioniert, dann der eines Märchens. Das dachte sich auch Kenneth Brannagh, der alsbald die Regie übernahm. Herausgekommen ist ein zauberhaftes Märchen, wie es im Buche steht. Bildgewaltig und mit der wunderschönen Lily James in der Hauptrolle führt uns CINDERELLA zurück in die Welt der opulenten Märchenfilme.

Brannagh versucht bewusst nicht, den Stoff neu zu interpretieren, sondern verlässt sich voll und ganz auf die Geschichte, die auch vielen Jahren nichts an Emotionalität verloren hat. Ganz Disney-typisch sind die tierischen Begleiter – in diesem Fall Mäuse – die zwar unendlich niedlich sind, aber eben auch ein klein wenig frech.

Die Szenenbilder und die Kostüme sind – wie sollte es auch anders sein – exquisit und eines Märchenfilms mehr als würdig. die Dialoge sind exakt auf den Punkt gebracht und so führt der Film nur zu einem einzigen Fazit: In diese Märchenwelt wäre man wirklich gerne noch viel länger abgetaucht.

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Filmplakat

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