Camille – Verliebt nochmal

Kinostart: 15.08.2013

OT: Camille Redouble (Frankreich 2013)
Länge: 120 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Noémie Lvovsky
Drehbuch: Noémie Lvovsky, Maud Ameline, Pierre-Olivier Mattei
Darsteller: Noémie Lvovsky, Samir Guesmi, Judith Chemla, India Hair, Julia Faure, Yolande Moreau, Michael Vuillermoz, Denis Podalydes, Jean-Pieree Leaud, Mathieu Almaric

Camille hat es nicht leicht. Als Schauspielerin bekommt sie nur kleine Rollen und ihr Mann Eric hat sie nach 25 Jahren Ehe verlassen. Die erwachsene Tochter will Silvester nicht mehr mit Mama feiern. Aber Camille lässt sich nicht unterkriegen. Eric geigt sie die Meinung und verreibt gekonnt einen potentiellen Käufer für die immer noch gemeinsame Wohnung. Und auch auf der Silvesterparty ihrer Freundin ist sie keine Frau von Traurigkeit. Nach der rauschenden Partynacht geschieht plötzlich ein Wunder. Camille wacht im Krankenhaus auf und ist zurück in der Vergangenheit. Man schreibt das Jahr 1985 und Camille steht noch ein Mal kurz vor ihrem 16. Geburtstag. 

Schnell gewöhnt sie sich an ihre neue Situation und genießt wieder das Leben mit den Freundinnen. Man lästert über die Jungs, nervt die Lehrer, und Camille spielt im Schultheater die Hauptrolle an der Seite von Eric. Sie verliebt sich zum zweiten Mal in ihn, aber sie traut ihrer Liebe nicht.

Doch die Zeit drängt. Camille wird bald 16 und möchte ihre zweite Chance nutzen. Auch schwanger möchte sie auf jeden Fall wieder werden. Nur diesmal weiht sie ihre Mutter ein. Durch ihre frühere Lebenserfahrung gereift, versucht sie das Schicksal zu beeinflussen. Das amüsante, tragikomische Chaos voller Verwirrungen und Irrungen nimmt so seinen Lauf. Und Camille weiß nie, wann und ob sie wieder in der Gegenwart ankommen wird…

Kritik

PEGGY SUE HAT GEHEIRATET, diesen Film hat sich Regisseurin Noémie Lvovsky, die hier auch die Hauptrolle spielt, offenbar als Vorlage genommen. Beide Filme ähneln sich in vielerlei Punkten: Die Hauptperson wacht plötzlich in der Vergangenheit auf, ist früh schwanger geworden und wurde irgendwann vom Nann wegen einer anderen verlassen. Geändert hat sich lediglich das Jahr der Rückkehr. Camille wacht in 80er Jahren auf, während das Original in den 60er Jahren spielt. Ansonsten erzählen beide Filme im Prinzip dieselbe Geschichte.

Doch irgendwie fehlt CAMILLE – VERLIEBT NOCHMAL der typisch französische Charme. Ob das daran liegt, dass die Hauptfigur Camille nicht sonderlich attraktiv ist? Oder dass sie in der Vergangenheit in ihrem „alten“ Körper aufwacht und somit wie ein Fremdkörper wirkt? So richtig weiß man es als Zuschauer nicht, aber wenn man durch die vielen charmanten französischen Filme verwöhnt ist, dann bewertet man CAMILLE vielleicht ein wenig schlechter. Was nicht bedeutet, dass der Film nicht sehenswert ist. Nein, keinesfalls. Es gibt nur viel zu viele Filme, die es noch mehr verdient hätten, gesehen zu werden…

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Filmplakat

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