Café Society

Kinostart: 10.11.2016

ab12 OT: Café Society (USA 2016)
Länge: 96 Minuten
Genre: Komödie / Drama
Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen
Darsteller: Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Sreve Carell, Jeannie Berlin, Blake Lively, Parker Posey, Corey Stoll, Ken Stott
Verleih: Warner Bros. Entertainment GmbH

Während der auf Krawall gebürstete Ben (Corey Stoll) jedes Problem mit Gewalt löst, gehen die übrigen Mitglieder der Dorfman-Familie sehr viel reflektierter mit Problemen um, indem sie über Recht und Unrecht, Leben und Tod und die kommerziellen Aspekte der Religion diskutieren. Der junge Bobby Dorfman (Jesse Eisenberg) wünscht sich jedoch mehr vom Leben und flieht aus dem Juweliergeschäft seines Vaters nach Hollywood, wo er für seinen Onkel, den mächtigen Agenten Phil (Steve Carell), arbeitet.  

Schnell verliebt er sich in Phils charmante Assistentin Vonnie (Kristen Stewart), die jedoch bereits einen Freund hat, sodass die beiden „nur“ gute Freunde werden. Als Vonnies Freund sich von ihr trennt, springt Bobby in die Lücke und bemüht sich um sie – schließlich gibt sie seinem Werben nach. Er macht ihr einen Antrag und will mir ihr nach New York ziehen. Sie findet das Angebot zwar verlockend – doch es läuft nicht alles so glatt wie geplant… 

Kritik

Wieder einmal haut Woody Allen einen seiner Filme raus, die er offenbar am Fließband produziert. Und trotzdem kommt dabei ein liebenswert charmantes Werk heraus, in dem vor allem eine Person alles überstrahlt: Kristen Stewart.

Kaum jemand hätte nach der Twilight-Reihe gedacht, dass Stewart mehr als einen Gesichtsausdruck hat, geschweige denn schwierige Rollen spielen könnte. Zum Glück gibt es aber Regisseure, die das im Innern schlummernde Talent entdecken und zu fördern wissen. So wie Oliver Assayas in CLOUDS OF SILS MARIA oder aktuell PERSONAL SHOPPER. Im Interview hat mir der Regisseur gerade erst verraten, dass er Kristen Stewart die Freiheit gegeben hat, ihre Rolle selbst zu erkunden und zu entwickeln. Vermutlich hat ihr genau diese Möglichkeit geholfen, so eindrucksvoll aufzuspielen. 

Doch zurück zu CAFÉ SOCIETY. Bereits in den ersten Sekunden wähnt man sich als Zuschauer auf sicherem Territorium. Wenn die typische Woody-Allen-Schriftart erscheint und die Jazz-Klänge zu hören sind, dann weiß man umgehend, was gleich folgen wird. Das ist natürlich auch in diesem Film der Fall, denn auch hier folgen wir einer illustren Reihe von Figuren, jede auf ihre eigene Art und Weise interessant, auf ihrer Suche nach ein wenig Glück. Dabei ergeben sich die Allen-typischen Eskapaden, doch wenn wir mal ehrlich sind, haben wir doch alle nur Augen für Kristen Stewart. Zu Recht. 

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Filmplakat

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