Bridget Jones‘ Baby

Kinostart: 20.10.2016

OT: Bridget Jones' Baby (Großbritannien / USA / Frankreich 2016)
Länge: 123 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Sharon Maguire
Drehbuch: Helen Fielding, Dan Mazer, Emma Thompson
Darsteller: Renée Zellweger, Colin Firth, Patrick Dempsey, Jim Broadbent, Gemma Jones, Emma Thompson, Sally Phillips, Julian Rhind-Tut, Shirley Henderson, Kate O'Flynn, James Callis
Popcornfilme, Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Erfolgreich, stilsicher und mittlerweile genau im Leben als TV-Produzentin angekommen… Von wegen! Der Alltag von Bridget Jones (Renée Zellweger) ist natürlich alles andere als geregelt. Und obendrein ist die chaotische Londonerin plötzlich schwanger. Ein Baby – das hat gerade noch gefehlt! Oder vielleicht doch nicht? Wenn sie nur wüsste, wer der Vater ist?! Für ungeahnte Hormonstürme sorgt dabei nicht zum ersten Mal in ihrem Leben Mark Darcy (Colin Firth). Doch auch die Begegnung mit dem charismatischen Jack Qwant (Patrick Dempsey) hat sie restlos aus den Gummistiefeln gehauen… 

Kritik

Eigentlich hatten wir ihre Geschichte doch alle bereits abgeschrieben. Jetzt kommt mit BRIDGET JONES‘ BABY doch tatsächlich eine Fortsetzung, die es locker mit ihren Vorgängern aufnehmen kann…

Bridget Jones ist gealtert, ihre Darstellerin Renée Zellweger nicht. Das liegt an unzähligen Schönheits-OPs, die das Gesicht der 47-jährigen gewaltig entstellt hatten. Allein deshalb war an eine Fortsetzung der Bridget-Jones-Reihe kaum zu denken.

Doch jetzt überrascht uns Zellweger ungemein. Zwar ind die Folgen der – unnötigen – OPs noch deutlich zu sehen, offenbar hat man aber in den letzten Jahren doch noch etwas retten können. Das wird besonders deutlich, wenn im Film Szenen aus den alten Filmen eingestreut werden.

Auch das Drehbuch weiß zu überzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass Emma Thompson daran mitgewirkt hat, in jedem Fall aber ist die Story gut und weiß zu überzeugen. Natürlich ist schade, dass Hugh Grant nicht mehr dabei ist, allerdings versucht Patrick Dempsey alles, um ihn zumindest ansatzweise zu ersetzen. Aber ein McDreamy ist eben immer noch kein Hugh Grant.

Je weiter der Film fortschreitet, desto mehr verdrängt man als Zuschauer jedoch auch das Fehlen des britischen Schauspielers. Denn das wiegt die Story mit allerlei ziemlich gutem Wortwitz wieder auf.

Fazit: BRIDGET JONES‘ BABY ist eine wunderbare Fortsetzung, die deutlich zeigt, dass die Geschichte dieser Frau noch lange nicht auserzählt ist.

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