Bob, der Streuner

Kinostart: 12.01.2017

OT: A Streetcat Named Bob (Großbritannien 2016)
Länge: 103 Minuten
Genre: Drama
Regie: Roger Spottiswoode
Drehbuch: Tim John, Maria Nation
Darsteller: Luke Treadaway, Ruta Gedmintas, Joanne Froggatt, Anthony Head, Beth Goddard, Darren Evans, Caroline Goodall
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Das Letzte, was James (Luke Treadaway) gebrauchen kann, ist ein Haustier! Er schlägt sich von Tag zu Tag als Straßenmusiker durch, und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Und jetzt auch noch das: Als es eines Abends in seiner Wohnung scheppert, steht da nicht wie vermutet ein Einbrecher in der Küche, sondern ein roter ausgehungerter Kater. Obwohl knapp bei Kasse beschließt James, den aufgeweckten Kater aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, sein neues Herrchen zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Für James ist nichts mehr, wie es war. Bob und er werden unzertrennliche Freunde, und James findet dank Bob nach und nach den Weg zurück ins Leben… 

Kritik

In Deutschland war der Roman ganze 27 Wochen auf Platz 1 der Bestsellerlisten, jetzt kommt mit BOB, DER STREUNER der darauf basierende Film in die Kinos. 

Die Abenteuer des treuen Katers Bob und seinem Herrchen James haben bereits Millionen von Lesern zu Tränen gerührt. Der Regisseur Roger Spottiswoode findet für die rührende Geschichte genau die richtigen Bilder, auch wenn er sich stellenweise durchaus etwas mehr hätte trauen können. Dabei erspart er uns Zuschauern aber auch keine unschönen Momente, schließlich ist James ein Ex-Junkie, der eigentlich genug mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Die Zeit und die Muße, sich zudem noch um einen Kater zu kümmern, fehlt ihm eigentlich vollends. Doch Bob lässt partout nicht nach und weicht fortan nicht mehr von seiner Seite. 

Man sagt häufig, dass sich Tiere oft ihre Herrchen aussuchen. Bei Bob scheint das definitiv der Fall zu sein, ja man merkt förmlich, dass der Kater spürt, wie sehr James ihn braucht, um die diversen Lebenskrisen meistern zu können. 

Vielleicht ist BOB, DER STREUNER mitunter etwas zu harmlos, in jedem Fall aber bietet er dem Zuschauer 103 Minuten beste Unterhaltung. Und Katzen gehen ja bekanntlich immer – man beachte nur den immensen Cat-Content auf YouTube & Co. 

Bildergalerie

Trailer

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Filmplakat

Neustarts am 12.01.2017

Hell Or High Water

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