Bethlehem

Kinostart: 09.01.2014

OT: Bethlehem (Israel / Belgien / Deutschland 2013)
Länge: 96 Minuten
Genre: Thriller
Regie: Yuval Adler
Drehbuch: Yuval Adler, Ali Waked
Darsteller: SHadi Mar'i, Tsahi Halevy, Hitham Omari, Tarek Copti, Michal Shtemler, Hisham Suliman. George Isandar, Yossi Eini. Efrat Shnap, Karem Shakur, Ibrahim Sakala

Sanfur ist der jüngere Bruder des gesuchten palästinensischen Untergrundkämpfers Ibrahim. Um Ibrahim aufzuspüren und zu töten, hat der israelische Geheimdienstoffizier Razi den Jungen rekrutiert, als dieser erst 15 war, und mit der Zeit eine fast väterliche Zuneigung zu ihm entwickelt. 

Sanfur, der zeitlebens im Schatten seines großen Bruders stand, genießt Razis Aufmerksamkeit. Der mittlerweile 17-Jährige versucht verzweifelt, die Forderungen des Agenten zu erfüllen und gleichzeitig seinem Bruder gegenüber loyal zu bleiben. Er führt ein Doppelleben und belügt letztendlich beide.

Als der israelische Geheimdienst entdeckt, wie tief Sanfur in die Aktivitäten seines Bruders verstrickt ist und dass Razi ganz offensichtlich die Grenzen der Professionalität überschritten hat, erteilt er diesem den Befehl, Sanfur bei einem geplanten Mordanschlag auf Ibrahim zu opfern. Während der Vorbereitungen für den Militäreinsatz zur Eliminierung des Bruders müssen Razi und Sanfur beide eine Wahl treffen, die ihr Leben für immer verändern wird.

Kritik

Regisseur Yuval Adler, der zusammen mit Ali Waked auch das Drehbuch verfasst hat, bietet mit BETHLEHEM einen Blick aus dem Innern auf den Nahost-Konflikt, wie er sich uns Europäern nur selten bietet. Adler verzichtet dabei auf jedwede Dramatisierung oder auf spektakuläre Actionszenen. Dem Zuschauer wird so überdeutlich, wie verfahren die Situation zwischen Palästinensern und Israelis inzwischen ist. BETHLEHEM ergreift zu keiner Zeit Partei für eine der beiden Seiten, sondern schildert sachlich und präzise recherchiert sowohl die Machenschaften des israelischen Geheimdienstes, als auch der palästinensischen Hamas. Als Zuschauer stellt man erstaunt fest, wie verfahren und ausweglos die Situation ist und in welche moralischen Konflikte sie ihre Protagonisten stürzt.

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Filmplakat

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