Baywatch

Kinostart: 01.06.2017

OT: Baywatch (USA 2017)
Länge: 117 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Seth Gordon
Drehbuch: Damian Shannon, Mark Swift, Barry Schwartz
Darsteller: Dwayne Johnson, Zac Efron, Alexandra Daddario, Priyanka Chopra, Jon Bass, Kelly Rohrbach, Ilfenesh Hadera, Hannibal Buress
Mona Waterboehr, Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Er hat seinen Strand fest im Griff: Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) ist der lässigste Rettungsschwimmer von Miami Beach mit dem heißesten Team an seiner Seite. Nur Neuzugang Matt Brody (Zac Efron) stellt die Autorität des charismatischen Anführers in Frage und stiftet Unruhe. Doch als das Team in einen mysteriösen Kriminalfall hineingezogen wird und die Zukunft der geliebten Bucht auf dem Spiel steht, müssen die beiden Lifeguards sich wohl oder übel zusammenraufen… 

Kritik

Der Remake-Wahn macht selbst vor den Rettungsschwimmern von Malibu nicht halt. Was uns jedoch mit BAYWATCH vorgesetzt wird, lässt sich irgendwie nur schwer verorten…

Viele von uns erinnern sich vielleicht noch an die Zeit, als BAYWATCH als Serie im TV lief. Von 1989 bis 2001 liefen insgesamt 243 Episoden, verteilt auf elf Staffeln. Wirklich tiefgründig war die Serie nie, aber attraktive Menschen in modischen Badeanzügen und -hosen – das mochte vermutlich jeder gerne sehen. 

Dass die Serie irgendwann wieder auf der großen Leinwand zurückkehren würde, war eigentlich schon immer klar. In diesem Sommer (okay, Frühjahr) ist es nun endlich soweit. Aber das Ergebnis ist mehr als zwiegespalten. Zum einen bringt BAYWATCH die Nostalgiker unter uns zum Schwelgen in in Erinnerungen, gleichzeitig dürften wir uns aber über die dilettantische Umsetzung ärgern. 

Man merkt dem Film durchaus an, dass das Team einen Heidenspaß hatte, die Figuren der Serie wieder zum Leben zu erwecken. Ebenfalls positiv anzumerken ist es, dass sich der Film überhaupt nicht ernst nimmt, sondern stattdessen durchaus mit einem Augenzwinkern auf die Originalserie Bezug nimmt. 

Dann aber wieder strotz der Film nur so von Anschlussfehlern und schlechten Schnitten. Nur ein Beispiel von vielen: In einer Szene stürzt eine der Figuren mit einem übergroßen Eimer auf dem Kopf über ein Geländer, wobei der Eimer vom Kopf fällt. Nach einem hastigen Schnitt zur nun stürzenden Person hat diese den Eimer plötzlich wieder auf dem Kopf. Von dieser Art von Fehlern sind im Film jede Menge zu sehen. Das trübt das Seherlebnis ungemein und man fragt sich, wie so etwas bei einer solch großen Produktion überhaupt passieren kann – erst recht in diesem Ausmaß. 

So bleibt BAYWATCH zwar ein netter Unterhaltungsfilm, der jedoch ohne diesen Dilettantismus um Längen besser geworden wäre.  

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Filmplakat

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