Bastille Day

Kinostart: 23.06.2016

OT: Bastille Day (USA / Frankreich / Großbritannien 2016)
Länge: 92 Minuten
Genre: Action / Thriller
Regie: James Watkins
Drehbuch: Andre Baldwin
Darsteller: Idris Elba, Richard Madden, Charlotte Le Bon, Kelly Reilly, José Garcia, Thierry Godard, Vincent Londez, Arieh Worthalter, Mohamed Makhtoumi, Theo Costa Marine, Jérome Gaspard

Der US-Amerikaner Michael Mason (Richard Madden), der mithilfe gerissener Taschendiebstähle seinen Lebensunterhalt bestreitet, gerät nach einem Anschlag in Paris ins Visier der Geheimdienste. Der CIA-Agent Sean Briar (Idris Elba) wird auf ihn angesetzt, um ihn in die USA zu überführen. Aber Mason ist nicht nur unschuldig, er ist auch der Einzige, der die Spur zu den Attentätern zurückverfolgen kann. Gemeinsam decken Briar und Mason eine Verschwörung auf, deren Netz bis in die obersten Reihen des französischen Staatsapparates reicht. Und sie haben nur 24 Stunden, um den nächsten Anschlag zu verhindern. Ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem es um mehr geht, als das eigene Überleben…

Kritik

Ein terroristisches Attentat mitten in Paris. Kommt BASTILLE DAY vielleicht zu einem völlig falschen Zeitpunkt?

Im ersten Moment mag man sich wundern, wie schnell die Filmemacher heutzutage auf Ereignisse der aktuellen Zeitgeschichte reagieren. In Wahrheit wurde BASTILLE DAY aber weit vor den Anschlägen von Paris gedreht und bislang vom Verleih aus verständlichen Gründen zurückgehalten. Schließlich ist es nie gut, wenn die Realität eine fiktive Geschichte schneller einholt, als man vermuten kann.

Dabei ist BASTILLE DAY eigentlich recht solide. Ein geradliniger Thriller mit einer spannenden Geschichte und interessanten Figuren. Idris Elba zeigt erneut, warum man ihn vielleicht doch einmal als den ersten farbigen James Bond in Betracht ziehen sollte.

Im Laufe der Handlung bietet der Film zwar wenig Überraschungen, dennoch hält sich die Vorhersehbarkeit arg in Grenzen. Alles was stört ist eben lediglich der fade Beigeschmack angesichts der erschütternden Ereignisse von Paris. Aber dafür kann der Film nichts und ihn deswegen auf ewig unter Verschluss zu halten, wäre sicherlich der falsche Weg.

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Filmplakat

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