Ballerina

Kinostart: 12.01.2017

OT: Ballerina (Frankreich / Kanada 2016)
Länge: 90 Minuten
Genre: Animation / Trickfilm
Regie: Eric Summer, Eric Warin
Drehbuch: Eric Summer, Eric Warin, Carol Noble, Laurent Zeitoun
Darsteller: Deutsche Stimmen: Maria Ehrich, Max von der Gröben, Claudia Lössl, Joachim Llambi, Claudia Urbschat-Mingues, Leslie-Vanessa Lill, Tim Schwarzmaier, Hubertus von Lerchenfeld

Félicies Füße wollen einfach nicht still stehen: Das 12-jährige Mädchen träumt von nichts anderem als Tänzerin zu werden. Doch in dem Waisenhaus, in dem sie aufwächst, hält man ihren tollpatschigen Bewegungsdrang für Unfug. Einzig der gleichaltrige Victor, dessen Traum ein berühmter Erfinder zu werden ebenfalls belächelt wird, glaubt an die zukünftige Ballerina. Natürlich hat Victor auch schon einen genialen Fluchtplan entwickelt, der die beiden auf turbulente Weise direkt in die Stadt katapultiert, in der ihren Träumen nichts mehr im Weg stehen soll: Paris – die Stadt der Lichter und Entstehungsort einer futuristischen Stahlkonstruktion namens Eiffelturm.

In der quirligen Metropole werden die beiden schon bald getrennt und Félicie, allein auf sich gestellt, macht sich auf die Suche nach dem Pariser Opernhaus. Was sie dort sieht, verschlägt ihr glatt den Atem und bestärkt sie in ihrem Entschluss: Sie will auf dieser Bühne tanzen! Doch einen Platz in der elitären Ausbildungsstätte zu ergattern ist für ein Waisenmädchen vom Lande eine schier unüberwindbare Hürde. Félicie ist auf Hilfe angewiesen – und auf ein paar kleine Tricks… 

Kritik

Wieder einmal versucht ein neues Animationsstudio zu zeigen, dass es auch Filme jenseits von Disney und Pixar geben kann. Aber gelingt das auch?

Nun ja, im Prinzip schon. Für ein Erstlingswerk ist BALLERINA durchaus mehr als gelungen. Gerade die Hintergründe sind traumhaft schön. Wenn man im Vergleich dazu jedoch die Animation der Figuren betrachtet, so bemerkt man durchaus noch Luft nach oben. Aber das sind Kleinigkeiten und auch eine nicht hundertprozentig perfekte Animation kann durchaus charmant sein. 

Die Geschichte ist es jedoch, auf die es ankommt und die ist bei BALLERINA durchaus liebenswert, wenn auch ein wenig gewöhnlich und nahezu frei von großen Überraschungen. Interessant ist aber in jedem Fall die musikalische Herangehensweise an das Thema, denn obwohl der Film im Paris des Jahres 1879 spielt, ist im gesamten Film keine klassische Ballettmusik zu hören. Stattdessen setzt man auf Popsongs, was im ersten Moment für Verwunderung sorgt. Letzten Endes passt dann aber doch alles ziemlich gut zusammen und man kann erkennen, dass die Macher durchaus auf dem richtigen Weg sind.

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Filmplakat

Neustarts am 12.01.2017

Hell Or High Water

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