Assassin’s Creed

Kinostart: 29.12.2016

OT: Assassin's Creed (USA 2016)
Länge: 116 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Justin Kurzel
Drehbuch: Michael Lesslie, Adam Cooper, Bill Collage
Darsteller: Michael Fassbender, Marion Cotillard, Jeremy Irons, Brendan Gleeson, Charlotte Rampling, Michael K. Williams, Denis Menochet, Ariane Labed
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Mit einer revolutionären Technologie, die seine genetischen Erinnerungen entschlüsselt, erlebt Callum Lynch (Michael Fassbender) die Abenteuer seines Vorfahren Aguilar im Spanien des 15. Jahrhunderts. Callum erkennt, dass er von einem mysteriösen Geheimbund, den Assassinen, abstammt und sammelt unglaubliches Wissen und Fähigkeiten, um sich dem unterdrückenden und mächtigen Templerorden in der Gegenwart entgegenzustellen. 

Hinweis: ASSASSIN’S CREED startet bereits am 27.12.2016 in den deutschen Kinos!

Kritik

Wieder einmal schickt sich ein Computerspiel an, die große Leinwand zu erobern. Aber kann ASSASSIN’S CREED halten, was die Spiele versprachen und kann der Film auch Nicht-Spieler in seinen Bann ziehen?

Die erstgenannte Frage kann ich eigentlich gar nicht so recht beantworten, da ich selbst nie eines der dem Film zugrunde liegenden Spiele gesehen habe, geschweige denn gespielt habe. Hier muss ich mich auf die Aussage der Kollegen verlassen, die der Meinung waren, dass die Handlung schon sehr nah an den Spielen dran sei. 

Was ich aber beurteilen kann, ist wie ASSASSIN’S CREED auf Zuschauer wirkt, die mit dieser Welt überhaupt nicht vertraut sind – und das Urteil ist leider vernichtend. Nach knapp zwei Stunden war mir überhaupt nicht klar, worum es hier überhaupt gehen soll. Entweder sind mir entscheidende Handlungsstränge entgangen oder es gab sie schlichtweg gar nicht. 

Dafür ist das Sounddesign in ASSASSIN’S CREED schier überwältigend. Die Bässe wummen und lassen den Zuschauer jede einzelne Szene intensiv spüren. Ein solch intensives Sounddesign ist mir schon seit Jahren bei keinem Film mehr aufgefallen. 

Auch die Optik sieht umwerfend aus. Hier haben die Special-Effects-Macher ganze Arbeit gemacht. Sound und Look heben meine ansonsten nur knapp unterdurchschnittliche Wertung ein wenig nach oben, auch wenn daraus dadurch trotzdem kein Top-Film wird. Aber immerhin ein Film, bei dem ich mich nicht ärgere, ihn gesehen zu haben. Und das ist bei einer Spieleverfilmung für einen Nicht-Spieler doch auch schon eine ganze Menge.

Bildergalerie

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 29.12.2016

Einfach das Ende der Welt

Nach über zwölf Jahren kehrt Louis (Gaspard Ulliel) erstmals nach Hause zurück und versetzt damit seine Familie in helle Aufregung. Doch die anfängliche Freude über die Heimkehr des verlorenen Sohnes und Bruders schlägt schnell um: Alte Wunden brechen auf und bald finden sich alle zurück in alten Mustern, vollkommen unfähig, miteinander zu sprechen. Wird es Weiterlesen

Die Überglücklichen

Maria Beatrice Morandini Valdirana ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig. Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Weiterlesen

Love & Friendship

Die schöne Witwe Lady Susan Vernon besucht das Anwesen ihrer Verwandtschaft, um dort die in der gehobenen Gesellschaft kursierenden, skandalträchtigen Gerüchte über ihre Affären auszusitzen. Während sie sich dort versteckt hält, schmiedet sie Pläne, um für sich selbst sowie für ihre heiratsfähige, aber unwillige Tochter Frederica jeweils einen passenden Ehemann zu suchen und dadurch ihrer Weiterlesen