Alibi.com

Kinostart: 03.08.2017

OT: Alibi.com (Frankreich 2017)
Länge: 89 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Philippe Lacheau
Drehbuch: Philippe Lacheau, Julien Arruti, Pierre Dudan
Darsteller: Philippe Lacheau, Elodie Fontan, Julien Arruti, Tarek Boudali, Nathalie Baye, Didier Bourdon, Nawell Madani, Medi Sadoun
Verleih: Studiocanal GmbH

Greg (Philippe Lacheau) ist Geschäftsmann und sein jüngster Coup ist die Gründung des überaus erfolgreichen Unternehmens Alibi.com: Die zumeist männlichen Kunden werden bei Bedarf mit Alibis nach Maß beliefert. Zusammen mit seinem Partner Augustin (Julien Arruti) und dem neuen Mitarbeiter Medhi (Tarek Boudali) wenden sie dabei alle Formen der Kunst an, um ihre Klienten zu decken oder ihnen aus der Patsche zu helfen. Doch dann lernt Greg die schöne Flo (Elodie Fontan) kennen – und wenn diese eins verabscheut, dann sind es lügende Männer… Selbstredend, dass Flo unter keinen Umständen den Hintergrund von Gregs Erfolg erfahren darf. Doch als Greg eines Tages Flos Eltern kennenlernt und ausgerechnet in ihrem Vater einen der treusten Kunden von Alibi.com erkennt, nimmt das Chaos seinen Lauf…

Kritik

Früher dachten wir immer, die Franzosen würde einen wunderbaren Film nach dem anderen drehen. Heute wissen wir, dass es der Bodensatz der französischen Komödienkultur gar nicht bis über die Grenze geschafft hat. Das hat sich leider in den letzten Jahren gewaltig geändert. Willkommen in der Ausreden-Agentur ALIBI.COM.

Eigentlich könnte ALIBI.COM ganz unterhaltsam sein, schließlich klingt die Prämisse des Films gar nicht mal so verkehrt. Doch was Philippe Lacheau hier in Personalunion als Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller verzapft hat, ist größtenteils nur schwer erträglich. Zugegeben, ein paar wenige Gags hat der Film durchaus, die zünden – daher auch der eine „Gnadenstern“. Aber der Rest verreckt entweder bereits auf dem Weg dorthin oder bleibt dem Zuschauer trocken im Halse stecken. Oder wer kann über ein Muttersöhnchen lachen, dass es sich allein zu Haus mit dem Bild der Mutter selbst besorgt. Nein, hier ist wirklich jeglicher guter Geschmack verloren gegangen – und jede Komödie ist nur so gut, wie ihr schlechtester Gag. 

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Filmplakat

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