A Most Violent Year

Kinostart: 19.03.2015

OT: A Most Violent Year (USA 2014)
Länge: 125 Minuten
Genre: Drama / Thriller
Regie: J.C. Chandor
Drehbuch: J.C. Chandor
Darsteller:

Oscar Isaac, Jessica Chastain, David Oyelowo, Albert Brooks, Alessandro Nivola, Elyses Gabel, Catalina Sandino Moreno

New York, 1981 – das Jahr, das mit seiner Kriminalitätsrate als gefährlichstes in die Stadtgeschichte eingehen wird. Der immigrierte Geschäftsmann Abel Morales (Oscar Isaac) und seine Frau Anna (Jessica Chastain) stehen vor ihrem größten Coup und Wagnis. Mit einer hohen Anzahlung erwerben sie die Option auf ein Industriegelände, mit dem sie ihre gemeinsame Heizölfirma zu einer der bedeutendsten in New York machen könnten. Ein Monat bleibt ihnen, die Restzahlung in Millionenhöhe zu beschaffen – andernfalls verlieren sie alles. Währenddessen macht die Gewalt auch vor ihnen nicht Halt. Als bei der Auslieferung des Heizöls immer wieder bewaffnete Überfälle auf seine Fahrer stattfinden und die Trucks samt Ladung gekapert werden, gerät Abel unter Druck. Obwohl er sein Geschäft stets korrekt und mit legalen Mitteln geführt hat, zwingt ihn die eskalierende Bedrohung, seine Grundsätze zu überdenken. Dabei gerät das Paar immer tiefer in einen Strudel aus ungezügelter Gewalt, Verfall und Korruption, der ihre Existenz zu zerstören droht…

Kritik

Wer hätte gedacht, dass die Geschichte einer Heizölfirma einmal einen guten Film abgeben würde? Wahrscheinlich so gut wie niemand. Aber es geht in A MOST VIOLENT YEAR ja auch nicht um die Heizölfirma selbst, sondern vielmehr um die Umstände rund herum.

Was passiert, wenn man als aufstrebender Geschäftsmann seine Firma auf ehrlichem Weg aufgebaut hat, dann aber mit ansehen muss, wie die zunehmende Gewalt in New York dies nach und nach zunichte zu machen droht. Greift man selbst zu illegalen Mitteln? Oder akzeptiert man die Lage und gibt auf? Eine schwierige Entscheidung, vor der auch Oscar Issac und Jessica Chastain in ihren Rollen stehen.

Regisseur J.C. Chandor (ALL IS LOST, MARGIN CALL – DER GROSSE CRASH) analysiert dabei verstärkt das Seelenleben seiner Charaktere und untersucht die Auswirkungen, die die verstärkte Gewalt auf die beiden hat. Das ist manchmal verstörend, manchmal ärgerlich ob der Hilflosigkeit, aber immer interessant und spannend.

So ist A MOST VIOLENT YEAR ein spannender Einblick in eine noch gar nicht so lange zurückliegende Zeit, und ein Portrait einer Gesellschaft am Abgrund. Absolut Sehenswert!

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Filmplakat

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